Arme und Kranke sollen durch uns

in aller Welt Heilung und Hilfe finden.

P. Dr. Christoph Becker - Gründer des Missionsärztlichen Institutes
aus dem die Missionsärztliche Klinik hervorging.


Die Sprache der Liebe redet zu jedem Herzen verständlich. 
Jesus Christus hat die werktätige Liebe zu den Kranken, den Dienst an den Kranken, neben anderen Werken der Nächstenliebe in den Mittelpunkt seiner Religion gestellt.

Die wahre Liebe und Barmherzigkeit erweist der Heiland durch das so eindrucksvolle Mittel der Heilung.
Sein Prinzip ist in Joh 7,23 "Den ganzen Menschen habe ich HEIL gemacht." 


Wir wollen weitherzig und selbstlos sein. 

Wir müssen Güte und Liebe in die Welt ausstrahlen. 

Immer wieder wird ein Missionsarzt durch sein Zeugnis und Tun ein Weg zu Gott
Eure ärztliche Hilfe soll allen Kranken und Leidenden in gleicher Weise zur Verfügung stehen, ohne die christliche Lehre aufzudrängen. 
Wir suchen nicht den Arzt als Evangelisten, sondern den Arzt, der durch sein ärztliches Tun apostolisch wirkt. 
Ein Missionsarzt kennt Christus und seine Auferstehung, er ist Meister in seinem Fach, er hat Teamgeist, er kennt die Sprache des Volkes, er bildet sich weiter. 

Der Missionsarzt hilft die ärztliche Wissenschaft befruchten durch Austausch und Verbindung mit fremden Ländern, Erforschung von Tropenkrankheiten, Erprobung ausländischer Heilmittel und anderes mehr.  

Der Missionsarzt möge durch gelegentlich gute Worte die Gedanken seiner Patienten auf RELIGIÖSE Wahrheiten hinlenken.
Gerade aus seinem Mund werden diese wirksam sein und für das HEIL empfänglich machen. 

Nur solche, die ihrerseits mithelfen wollen an unserem großen Missionswerk, sollen in seine Reihen eintreten.

 
Es gibt immer Begebenheiten und Zeichen, die uns geheimnisvoll bleiben, wo uns der letzte Durchblick fehlt. Das sollte uns aber nie daran hindern, uns an das Geheimnis heranzutasten.

 
  

Das Zeichen unseres Institutes ist der Äskulapstab in Form eines Kreuzes.
Äskulapstab mit Kreuz Zeichen unseres Institutes


Jesus sagt: "Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat" (Joh 3,14 f). Was will uns diese Schlange in unserem Institutssymbol sagen? Im Alten Testament war die erhöhte Schlange Zeichen für tödliche Wunden, die giftige Schlangen in der Wüste zugefügt haben. Beim Blick auf die Schlange erkennt der Mensch das "Gift", das Böse in sich und anerkennt es.
Selbsterkenntnis ist hier Weg zur Rettung.
AUGENBLICKE  können treffen - töten, - heilen, - aber auch Leben schenken.
Paulus sagt uns: "Wie die Schlange in der Wüste erhöht wurde, so hat Gott Jesus, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht" (2. Kor 5,21). Wer zu Jesus aufblickt, auf den erhöhten Herrn, der wird geheilt. So wird das Bild von der erhöhten Schlange zur Beschreibung unserer Tätigkeit und Aufgabe im Institut.
Der Äskulapstab weist auf den Christus, den HEILAND, und auf Gott, das ewige Heil, hin. Bei Mose offenbart sich Gott: "ICH BIN Dein Arzt" (Ex 15.26). Jesus sagt in einer Rechtfertigungsrede: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken" (Mt 9,12). Im Blick auf Jesus begegnet uns der verwundete Arzt. Dieses Bild ist uns - einem jeden persönlich - auf den Weg und bei der Tätigkeit mitgegeben für alle Menschen.

An Schwächen arbeiten macht lebendig!

Das Bild vom verwundeten Arzt befreit uns von dem Druck, immer stark, immer in Form sein zu müssen. Wir helfen dem anderen nicht da, wo wir stark sind und nur gute Ratschläge geben. Letztlich helfen wir in unserem Dienst nur da, wo wir den anderen eintreten lassen in die eigene Wunde und Verwundung, damit er mit uns die heilende Kraft unseres erhöhten Herrn erfährt. Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, "damit die Welt durch ihn gerettet wird" (Joh 3,17). Wenn wir in unserem TUN - REDEN und HANDELN - Heilung vermitteln wollen, setzen wir Gottes Heil in dieser Welt gegenwärtig.
 

Würzburg, am Fest der Erscheinung unseres Herrn, der als Heiland in diese Welt gekommen ist.
P. Barnabas Stephan


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